Am 01.09.2000 konnte das jurawelt-Team die ersten Inhalte des jurawelt-Projekts unter den Domains
www.jurawelt.de,
www.jurawelt.com und
www.fachwelten.de der Öffentlichkeit vorstellen. Ein ereignisreiches Jahr ist vergangen. Seitdem hat sich jede Menge getan. Grund
genug, einen ersten Rückblick zu wagen.
In allen drei Bereichen der jurawelt, in Studenten-, Referendars- und Anwaltswelt ist ein deutlicher Zuwachs an Inhalten zu verzeichnen. Umfaßte das gesamte Angebot vor
einem Jahr nur etwa 300 Artikel und ein paar hundert Links, verfügt die Website inzwischen über mehr als 2000 kostenlos abrufbare Artikel. Das Linkportal wurde und wird
ständig weiter ausgebaut: inzwischen stehen hier 1500 Links - zumeist kommentiert - zu Websites mit juristischen Inhalten weltweit zur Verfügung. Die kontinuierlich
wachsenden Zugriffszahlen belegen eindrucksvoll, daß sich jurawelt zu einem der größten privaten Anbieter juristischer Inhalte in Deutschland entwickelt hat. Erfreulich ist
die große Akzeptanz bei Studenten und Referendaren, was durch die vielen Abonnenten der jeweiligen Mailinglisten deutlich wird.
Ein weiterer Beleg für die inhaltliche Qualität sind die Beiträge namhafter Rechtswissenschaftler, Richter und Anwälte. Erwähnt seien an dieser Stelle nur die Texte von
Bundesverfassungsrichter Prof. Dr. Udo Steiner, Prof. Dr. Thomas Zerres, Prof. Dr. Bernhard Hardtung, Prof. Dr. Ulrich Noack oder RA Dr. H. Jochen Krieger.
Neben den genannten Bereichen ist die Literaturrubrik gesondert hervorzuheben. Hier stehen dem Nutzer inzwischen über 300 ausführliche Rezensionen juristischer Fachliteratur
aus allen Rechtsgebieten zur Verfügung. Eine weitere Hilfestellung geben die umfangreichen Bibliographien für Studenten und Referendare, die die „Standardwerke“
der juristischen Ausbildung präsentieren. Überaus interessant dürfte auch die Urteilsrubrik sein, in der wichtige Entscheidungen aller Gerichtszweige und Instanzen im
Volltext sowie aktuelle Pressemitteilungen der obersten Bundesgerichte vorhanden sind.
Um nicht nur Juristen einen Zugang zu juristischen Informationen zu vermitteln, wurde der Anwaltssuchservice implementiert. Rechtssuchende können schnell Spezialisten aus
dem ganzen Bundesgebiet auffinden. Suche und Eintragung von Anwälten sind dabei kostenfrei.
Die Arbeit wurde von der Fachöffentlichkeit und der Presse überaus positiv zur Kenntnis genommen (
www.jurawelt.com/presse). So wurde jurawelt von
namhaften universitären Websites, etwa dem Juristischen Internetprojekt Saarbrücken empfohlen und in Fachzeitschriften wie „JuS“ und „Jura“
vorgestellt. Durch die hervorragende Berichterstattung über den „Explorer-Fall“ nahmen auch Nichtjuristen Kenntnis von der Website. Die Heise-Verlagsgruppe
(c’t) nahm immer wieder Bezug auf diese Reportagen. Eine hervorragende Kritik im Internetangebot der „ZEIT“ rundete das Bild ab.
Jurawelt wird sich auch weiterhin bemühen dem selbstgesetzten Anspruch gerecht zu werden und das Angebot in jeder Hinsicht weiter auszubauen. Dies kann aber nur durch
Mitarbeit interessierter User geschehen können, deren Beiträge und Anregungen gerne entgegengenommen werden.